Verlage bekommen jede Menge Manuskripte zugeschickt, viele davon werden nie gelesen, manche werden genommen, etliche abgelehnt. Und exakt Letzteres wollte ich mir ersparen, denn wenngleich ich davon überzeugt bin, ein gar wunderfeines literarisches Werk geschaffen zu haben, manch Verlag sieht das vielleicht anders. Was zu Ablehnung führt. Worauf ich wieder keine Lust habe. Also veröffentliche eben selbst. 🙂

Und dazu stehen heutzutage verschiedene Wege zur Verfügung. Als erstes wären das die üblichen verdächtigen, also neobooks, Books on Demand oder ePubli. Bei diesen “Diensten” kann man sein Buch verhältnismäßig preiswert veröffentlichen, bekommt eine ISBN dazu, mit der das Buch von jedem Buchhändler beschafft werden kann, die Dienste kümmern sich um Einträge in die Liste der lieferbaren Bücher und um Pflichtexemplare für die Nationalbibliothek. Darüber hinaus arbeiten diese Dienste mit allerlei Onlinehändlern zusammen, so dass ein Buch umfassend verfügbar gemacht wird. Das alles für vergleichsweise wenig Geld. Aber es hat einen entscheidenden Nachteil. Von den Verkaufserlösen wollen diese Dienste dann natürlich auch ihren Teil haben, was die Tantiemen für den Autor schmälert.

Aber will ich das? Ich sage es mal so, ich hoffe, wenigsten ein einziges Exemplar verkauft zu bekommen. Auf die Einnahmen bin ich nicht angewiesen, aber das eine verkaufte Exemplar wäre doch eine feine Bestätigung, nicht wahr? Also beschränke ich mich auf Amazon, wo es neben dem E-Book auch ein Taschenbuch gibt, Google Play Books für das E-Book und die an Tolino Media angeschlossenen Händler, bei denen es ebenfalls lediglich das E-Book zu kaufen gibt.

Bezugsquellen

Taschenbuch

  • Amazon (Amazon-ISBN: 978-1980711612)

E-Book